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Forschungsgruppe Zeitgeschichte
Prof. Dr. Ulrich Herbert
Albert-Ludwigs-Universität

Postadresse:
Historisches Seminar
D-79098 Freiburg

Tel.: +49 (0)761-203-3439

Büros:
Erbprinzenstraße 13
79098 Freiburg

 

Clément Gourmet

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Raum:
Erbprinzenstraße 13, 1. Stock, Raum 05

Telefon:
+49 (0)761-203-9195

E-Mail: clement.gourmet(at)gmail.com

Postadresse:
Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg



 

CV

Geboren 1993 in Marseille, aufgewachsen in Genf

2014 - Erasmusjahr an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

2015 - Bachelor of Arts an der Universität Genf – Germanistik und Geschichte
Bachelorarbeit zum „Terminus Lebensraum in Hitlers ‚Mein Kampf’“

2017 - Master of Arts an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Geschichte
Masterarbeit zu „Willy Brandt und Helmut Schmidt in der linksliberalen Presse“

2018 - Promotionsprojekt an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg – Zeitgeschichte
„Konkurrenz und Kooperation. Der deutsch-französische Konflikt um die europäische Währungsintegration, 1968–1983“

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Stipendien

Juli–September 2020 DHI Paris

Seit November 2020 Einzelförderung des Forschungsprojekts durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, HE 1579/59-1)  

 

Forschung

Das Forschungsprojekt nimmt die seit Ende der 1950er Jahre entstehende Gleichgewichtsänderung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich und ihre Folgen auf die europäische Währungsintegration zu Ausgangspunkt der Untersuchung. Die offenkundige Hegemonie Frankreichs in den Europäischen Gemeinschaften war angesichts des abnehmenden weltpolitischen Einflusses Frankreichs und des ökonomischen Aufstiegs der Bundesrepublik nicht aufrechtzuerhalten. Ohne einen Interessensausgleich zwischen beiden Ländern in der zentralen Frage der Währungsintegration war aber eine Weiterentwicklung der europäischen Integration in den 1970er Jahren nicht möglich. Wie es gelang, trotz massiver Interessens- und Kulturunterschiede in diesem Feld einen Konsens herzustellen, ist eine der entscheidenden Fragen in der Geschichte der europäischen Einigung. So verspricht das Projekt, nicht nur eine Vertiefung des Wissens über die Vorgeschichte der währungspolitischen Integration, sondern untersucht einen der zentralen Problempunkte des europäischen Projekts: die divergierenden Interessen der beiden Hauptakteure, der Bundesrepublik und Frankreichs, und ihre über erneute Überwindung.

Abstract
The project focuses on the reversal of balance of power between Germany and France and its effects on the European Monetary Integration in the 1970s. Since the late 1950s German economic strength coupled with the relative French economic and political weakness disturbed France´s hegemonic position within the EC. This new political equilibrium made the working of the Franco-German cooperation more difficult. At the same time the increasing weakness of the US Dollar forced the two partners to cooperate in the monetary field to preserve the EC´s function. How could Germany and France, despite many conflicts of interests and fundamental differences in their economic philosophies, take the leadership to achieve European agreements and bring forward the European Monetary Integration is one of the central issues of the European Integration´s history. The project aims to explain this contradictory situation.

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Vorträge

Mai 2018 Oberseminar Neueste Geschichte (Prof. Dr. Ulrich Herbert)

Mai 2019 Süddeutsches Kolloquium zur Zeitgeschichte (Prof. Dr. Ulrich Herbert, Prof. Dr. Lutz Raphael, Prof. Dr. Jan Eckel, Prof. Dr. Sven Reichardt)

März 2021 Seminar für Geschichte der europäischen Kooperationen, Sorbonne-Université (Prof. Dr. Laurent Warlouzet)