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Forschungsgruppe Zeitgeschichte
Prof. Dr. Ulrich Herbert
Albert-Ludwigs-Universität

Postadresse:
Historisches Seminar
D-79098 Freiburg

Tel.: +49 (0)761-203-3439
Fax: +49 (0)761-203-3504

Büros:
Erbprinzenstraße 13
79098 Freiburg

 

Martin Günzel

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Raum:
Erbprinzenstraße 13, 2. Stock, Raum 03

Telefon:
 

E-Mail:
mart.guenzel(at)googlemail.com

Postadresse:
Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg


Auszeichnungen

 

CV

  • Geboren 1990 in Bielefeld
  • 2011 bis 2015: Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und der Politikwissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau (B.A., Thema der Abschlussarbeit: „Das Auswärtige Amt und der Holocaust in Ungarn, 1941-1944“)
  • 2013 bis 2014: Tutor am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas, Prof. Dr. Jörn Leonhard
  • 2015 bis 2018: Studium der Vergleichenden Geschichte der Neuzeit an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau (M.A., Thema der Abschlussarbeit: „Shoulder to Shoulder. Die britische Entscheidung zur Beteiligung am Irakkrieg, 2002/3“)
  • 2015 bis 2019: Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Prof. Dr. Ulrich Herbert
  • seit 2019: Mitarbeiter beim „Uniseum“ Freiburg
  • seit 2019: Promotion über die Geschichte der Krise der SPD von 1970 bis 2017

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Forschung

Dissertation:
Niedergang einer Volkspartei. Zur Entwicklung der deutschen Sozialdemokratie 1970 bis 2017, unter besonderer Berücksichtigung der SPD im Ruhrgebiet

Den Ausgangspunkt der projektierten Studie bildet der seit Jahren offenkundige und breit diskutierte „Niedergang“ der deutschen Sozialdemokratie, der ganz offensichtlich stellvertretend für einen europäischen Trend zu stehen scheint. Die Frage nach den historischen Ursachen dieser Krise verweist auf die Folgen der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Veränderungen seit den 1970er Jahren für Anhängerschaft und Politikentwürfe der Partei. Mithilfe eines breiten methodischen Zugriffs und unterschiedlichen Quellenmaterials wird zu ergründen sein, welche konkreten Faktoren, Entwicklungen und Ereignisse den sozialdemokratischen Niedergang am plausibelsten erklären können.

Zugrunde gelegt wird die Hypothese, dass die meisten gängigen, politischen Erklärungen für die Krise der SPD, die in der heutigen Diskussion eine Rolle spielen, zu kurz greifen und im Ergebnis vermutlich ein differenziertes Ursachenbündel für die Frage nach den Gründen des sozialdemokratischen Abstieges stehen dürfte. Ein solch differenzierter Blick, so die Annahme, kann mithilfe eines exemplarischen regionalgeschichtlichen Zugriffs in geeigneter Weise gewährleistet werden. Das Ruhrgebiet bietet sich hier besonders an, handelte es sich doch hier um die jahrzehntelange „Herzkammer“ der deutschen Sozialdemokratie, in der sich zugleich sozioökonomische und politisch-kulturelle Transformationen der letzten Jahrzehnte besonders deutlich beobachten lassen.

Eine Analyse der „Krisengeschichte“ der deutschen Sozialdemokratie läuft, so die Annahme, darüber hinaus auf eine problemorientierte Politik- und Gesellschaftsgeschichte der Bundesrepublik und Westeuropas seit den 1970er Jahren hinaus, in der diverse Probleme eine Rolle spielen, die uns bis heute beschäftigen.

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Publikationen

  • 1941. Ideologie und Volksbildung, in: Schrader, Josef / Rossmann, Ernst Dieter (Hrsg.), 100 Jahre VHS/Volkshochschulen. Geschichten ihres Alltags, Verlag Julius Klinkhardt KG 2019, S. 70-71.
  • Die Wegbereiter. Tony Blair, Großbritannien und die Entscheidung für den Irakkrieg, 2001 bis 2003 (erscheint voraussichtlich im Sommer 2020 in den „Vierteljahresheften für Zeitgeschichte“)

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Auszeichnungen

  • Alumni-Preis der Philosophischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für die Master-Arbeit „Shoulder to Shoulder. Die britische Entscheidung zur Beteiligung am Irakkrieg, 2002/3“.

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