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Lehrstuhl für Neuere und
Neueste Geschichte

Prof. Dr. Ulrich Herbert
Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg

Tel.: +49 (0)761-203-3439
Fax: +49 (0)761-203-3504

 

Thomas Zimmer

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Raum: KG IV, 4. Stock, Raum 4431
Sprechstunde Mittwoch, 16:30 - 17:30, KG IV, Raum 4431

Tel.: +49 (0)761-203-9194

Postadresse:
Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg

E-Mail: thomas.zimmer@geschichte.uni-freiburg.de

 



 

CV

Geboren 1982 in Trier

Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und Neueren deutschen Literaturgeschichte an den Universitäten Freiburg und Cambridge

2007 Master of Philosophy (MPhil), Cambridge University

2007-2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg

2014-2015 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg

2015 Promotion, Universität Freiburg

Seit Oktober 2015 Akademischer Rat am Historischen Seminar der Universität Freiburg

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Auszeichnungen und Stipendien

2004-2007 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes

2009-2013 Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
(Einzelförderung, für das Dissertationsprojekt)

2015 Gerhard-Ritter-Preis der Universität Freiburg für die Dissertation (Beste historische Qualifikationsarbeit der Jahre 2014 und 2015)

2016 Dissertationspreis Internationale Geschichte der Arbeitsgruppe Internationale Geschichte im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)

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Forschung

Aktuelles Forschungsprojekt:
Der Leviathan in der Postmoderne. Staat und Staatlichkeit in den USA und Westdeutschland, 1960-1980 (Habilitationsvorhaben)
 

Welt ohne Krankheit. Geschichte der internationalen Gesundheitspolitik 1940-1970 (abgeschlossen):
Die Welt war krank und musste dringend geheilt werden – darin waren sich Gesundheitsexperten und Politiker am Ende des Zweitens Weltkriegs einig. Sie alle forderten,  die Weltgemeinschaft müsse sich nun endlich den Gefahren entgegenstellen, welche die gesamte Menschheit bedrohten: Seuchen und Epidemien ebenso wie den gesundheitlichen Folgen von sozialer Verelendung und den psychischen Herausforderungen einer sich rasch wandelnden Welt. Infolge dieser Diagnose wurde die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegründet, deren Väter nach den Verheerungen des Krieges die trotzige Vision einer Welt ohne Krankheiten formulierten. Im Namen der „Weltgesundheit“ wurden daraufhin Kampagnen von beispiellosem Ausmaß lanciert. An erster Stelle stand der Versuch, Malaria innerhalb kürzester Zeit restlos „auszurotten“. Solche Initiativen konnten teils dramatische Erfolge vorweisen; selten erreichten sie jedoch ihre anvisierten Ziele. In jedem Falle aber beeinflussten sie das Leben von Hunderten Millionen Menschen auf massive Weise.
Die Geschichte des internationalen Kampfes gegen Krankheiten zwischen 1940 und 1970 war durch scharfe politische Konflikte gekennzeichnet – zwischen Ost und West, Industrienationen und Entwicklungsländern, utopischen Ideen und pragmatischen Machtinteressen. Vor allem war die internationale Gesundheitspolitik Teil jener Versuche in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, eine neue politische Weltordnung und eine bessere Welt zu schaffen.

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Publikationen

Monographien

Welt ohne Krankheit. Geschichte der internationalen Gesundheitspolitik 1940-1970, Göttingen 2017.

Das Buch beim Verlag

Aufsätze

In the Name of World Health and Development. The World Health Organization and Malaria Eradication in India, 1949-1970, in: Marc Frey/Sönke Kunkel/Corinna Unger (Hg.): International Organizations and Development, 1945-1990, London 2014, S. 126-149

Rezensionen, Tagungsberichte, sonstige Beiträge

Rezension zu: Michael Neiberg: Potsdam. The End of World War II and the Remaking of Europe, New York 2015, in: Journal of Contemporary History 51 (2016), S. 910-912

Rezension zu: Malte Thießen: Infiziertes Europa. Seuchen im langen 20. Jahrhundert (= Historische Zeitschrift. Beihefte. Neue Folge, Beiheft 64), Berlin 2014, in: Sehepunkte, <http://www.sehepunkte.de/2015/09/26496.html>

Das United Nations History Project – eine Onlineplattform für die Geschichte der Vereinten Nationen, in: Journal of Modern European History 11 (2013), S. 135-137

Tagungsbericht Süddeutsches Kolloquium zur Zeitgeschichte. 13.05.2010-15.05.2010, Buchenbach (bei Freiburg), in: H-Soz-u-Kult, 10.07.2010, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3186>

Rezension zu: Matthew Connelly: Fatal Misconception. The Struggle to Control World Population, Cambridge 2008, in: H-Soz-u-Kult, 20.11.2008, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-4-158>

Konferenzen und Workshops

Workshop Weltprobleme und internationale Politik nach 1945 an der School of History des FRIAS, konzipiert und organisiert zusammen mit Jan Eckel, 14.12.2011

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Lehre

WS 2017/18
Geschichte des Vietnamkriegs (Proseminar)
Der Vietnamkrieg im Film (Übung)

SoSe 2017

Internationale Protestbewegungen seit 1945 (Proseminar)
1968. Ein Jahr Weltgeschichte (Übung)

WS 2016/17
The Age of Great Dreams. Die USA in den 1960er Jahren (Proseminar)

SoSe 2016
Die Dekade des Fortschritts – Die 1960er  Jahre in vergleichender Perspektive (Masterseminar, gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Herbert)
1968. Studentenproteste und gesellschaftlicher Wandel in Deutschland (Proseminar)

WS 2015/16
Deutschland 1945 (Proseminar)
Dekolonisierung (Proseminar)

SoSe 2015
Internationale Entwicklungspolitik seit 1945 (Proseminar)
Epidemien und Seuchenpolitik im 20. Jahrhundert (Proseminar)
Geschichtswissenschaft in Deutschland seit 1945 (Übung)

SoSe 2014
Ein Jahrzehnt der Krise? Die Bundesrepublik in den 1970er Jahren (Proseminar)

WS 2013/14
Die Bundesrepublik in den 1980er Jahren (Proseminar)

WS 2012/13
Zeitalter der Pandemien? Seuchen und Epidemien in der Geschichte des 20. Jahrhunderts (Proseminar)

WS 2008/9
Die Bundesrepublik Deutschland, 1969-1982 (Proseminar)

SoSe 2008
Geschichte der internationalen Politik seit 1945 – Ansätze, Themen, Akteure (Übung)

WS 2007/8
Moderne, Postmoderne oder das „Ende der Geschichte“? – Theorien zur Beschreibung des letzten Drittels im 20. Jahrhundert (Übung)

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