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Lehrstuhl für Neuere und
Neueste Geschichte

Prof. Dr. Ulrich Herbert
Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg

Tel.: +49 (0)761-203-3439
Fax: +49 (0)761-203-3504

 

Dr. Arvid Schors

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Raum: Erbprinzenstraße 13, 1. Stock, Raum 08

Tel.: +49 (0)761-203-4874

Sprechstunde Mittwoch 16:30 - 17:30 Uhr

Postadresse:
Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg

E-Mail: arvid.schors@geschichte.uni-freiburg.de


Lehre

 

CV

Geboren 1982 in Tübingen.

Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und der Politikwissenschaft an den Universitäten Freiburg und Durham.

Im Frühjahr 2009 Magisterexamen.

Von Frühjahr 2010 bis Frühjahr 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg. (Das Promotionsprojekt wurde von Juli 2010 bis Juni 2013 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert: Einzelförderung / HE 1579/41-1.)

Im Sommer 2015 Promotion.

Im Sommersemester 2015 Vertretung der Akademischen Ratsstelle für Nordamerikanische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Freiburg.

Seit August 2015 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg.

Seit November 2015 Akademischer Rat auf Zeit am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg.

Im Wintersemester 2017/2018 in Elternzeit.

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Forschung

Aktuelles Forschungsprojekt:
Soldaten, Besatzer, „Lucky Victims“? Deutschsprachige Emigranten in Diensten der Alliierten, 1939-1955 (Habilitationsvorhaben)

Doppelter Boden. Die SALT-Verhandlungen 1963-1979 (Dissertation, abgeschlossen)

1969 begannen mit den Strategic Arms Limitation Talks (SALT) zwischen den beiden Supermächten USA und UdSSR die ersten Verhandlungen über die Kontrolle der atomaren Vernichtungswaffen. Schon dass die Verhandlungen überhaupt stattfanden, war eine Sensation. Ihre vertraglich fixierten Ergebnisse wurden allerdings bereits zeitgenössisch oft als unzureichend und enttäuschend bezeichnet.

Die Studie zeigt jedoch erstmals, dass nicht die formellen Ergebnisse, sondern die Verhandlungen selbst das Entscheidende waren. Zuvor galt weitgehend als ausgeschlossen, dass Verhandlungen über die ideologischen Barrieren des Kalten Kriegs hinweg über die Begrenzung der zerstörungsmächtigsten Waffensysteme der Geschichte überhaupt möglich waren. Im Mittelpunkt der Analyse steht, wie die Experten, Diplomaten und Spitzenpolitiker der Supermächte nach vielen Blockaden allmählich zueinander Vertrauen fassten und die Position der Gegenseite zu verstehen lernten. Dabei geht es darum, wie sich Koalitionen, ja Freundschaften über die Lager hinweg herausbildeten und die Delegationen in Konflikte mit ihren eigenen Regierungen und Militärs gerieten. Zwar konnte auch auf diese Weise nicht sichergestellt werden, dass eine atomare Konfrontation ausbleiben würde. Aber sie wurde doch weniger wahrscheinlich.

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Publikationen

Aufsätze:

Trust and Mistrust and the American Struggle for Verification of the Strategic Arms Limitation Talks, 1969-1979, in: Martin Klimke/Reinhild Kreis/Christian F. Ostermann (Hrsg.): Trust, but Verify. The Politics of Uncertainty and the Transformation of the Cold War Order, 1969-1991, Washington, D.C./Stanford 2016, S. 85-101.


Monographien:

Doppelter Boden. Die SALT-Verhandlungen 1963-1979, Göttingen 2016. (Dissertation) Link.
 

Rezensionen:

Francis J. Gavin: Nuclear Statecraft. History and Strategy in America’s Atomic Age. Ithaca 2012, in: H-Soz-u-Kult, 25.04.2013, Link.

Eric Schlosser: Command and Control, London: Allen Lane 2013, in: sehepunkte 14 (2014), Nr. 4 [15.04.2014], Link.

Wilfried Loth: Die Rettung der Welt. Entspannungspolitik im Kalten Krieg 1950-1991. Frankfurt am Main 2016, in: H-Soz-Kult, 17.01.2017, Link.


Tagungsberichte:

Unthinking the Imaginary War. Intellectual Reflections of the Nuclear Age, 1945-1990. 04.11.2010-06.11.2010, London, in: H-Soz-u-Kult, 15.12.2010, Link.

HT 2012: Vertrauen als immaterielle Ressource der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen der Bundesrepublik seit den 1970er-Jahren. 25.09.2012-28.09.2012, Mainz, in: H-Soz-u-Kult, 18.10.2012, Link.


Sonstige Beiträge:

IO BIO – ein biografisches Online-Lexikon zum Führungspersonal von internationalen Organisation, in: Journal of Modern European History, 14 (2016) 2, S. 290-291.

 

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Lehre

Die Kuba-Krise (Proseminar, Wintersemester 2013/14).

Die traumatisierte Supermacht. Die USA im Schatten von Vietnamkrieg und Watergate in den 1970er Jahren (Proseminar, Sommersemester 2014).

Aufstieg und Fall der Entspannungspolitik zwischen den Supermächten des Kalten Krieges in den 1970er Jahren (Proseminar, Wintersemester 2014/15)

Der Weg in den amerikanischen Bürgerkrieg (Proseminar, Sommersemester 2015)

Die USA und der frühe Kalte Krieg (Proseminar, Sommersemester 2015)

Krisen und Entspannung zwischen den Supermächten des Kalten Krieges, 1945-1962 (Proseminar, Wintersemester 2015/16)

Geist und Macht: Henry Kissinger und die Geschichte des 20. Jahrhunderts (Proseminar, Wintersemester 2015/16)

Besatzung in Deutschland, 1945-1949/55 (Proseminar, Sommersemester 2016)

Die Weimarer Republik (Proseminar, Sommersemester 2016)

Exil und Emigration während des Zweiten Weltkriegs (Proseminar, Wintersemester 2016/17)

Demokratie(sierung) in Westdeutschland, 1945-1959 (Proseminar, Sommersemester 2017)

Kriegsende 1945 (Masterseminar, gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Herbert, Sommersemester 2018)

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Konferenzen

Konzept und Organisation (gemeinsam mit Ulrich Herbert) der Konferenz „Cold War Culture: The Global Conflict and its Legacies in Germany since 1945“, Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), School of History, in Kooperation mit Cambridge University und dem Projekt „Germany and the World in the Age of Globalization“, 19.-21. September 2012.

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