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Lehrstuhl für Neuere und
Neueste Geschichte

Prof. Dr. Ulrich Herbert
Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg

Tel.: +49 (0)761-203-3439
Fax: +49 (0)761-203-3504

 

Jakob Schönhagen

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Raum: Erbprinzenstraße 13, 2. Stock, Raum 05
Sprechstunde nach Vereinbarung

Tel.: +49 (0)761-203-5463

Postadresse:
Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg

E-Mail: jakob.schoenhagen@geschichte.uni-freiburg.de

 


Forschung

 

CV

Geboren 1989 in Tübingen, aufgewachsen in Rottenburg am Neckar

2015 Staatsexamen in Geschichte und Englisch an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Examensarbeit 2015 zur 'Die Beraubung der Juden aus dem deutschen Machtbereich in Frankreich durch die Dienststelle Niedermeyer von 1941 bis 1944.'

Seit 2016 Promotion zur Entstehung und Entwicklung der internationalen Flüchtlingspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1967

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Stipendien

Dezember 2014, Stipendiat des DHI Paris

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Forschung

Dissertation: Entstehung und Entwicklung der internationalen Flüchtlingspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1967

Bis in die 1950er Jahre verstand die internationale Gemeinschaft die Flüchtlingsfrage als eine Art Ausnahmezustand, überwiegend in Europa, und nicht als dauerhaftes Weltproblem. Ein globaler Handlungszusammenhang entstand erst schrittweise zwischen 1950 und 1970. Wie, warum und unter welchen Bedingungen sich dieser Wandel vollzog, ist Gegenstand dieses Forschungsvorhabens. Hier werden zunächst die flüchtlingspolitischen Ansätze seit dem Ersten und dann verstärkt nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die daraus entwickelten Schlussfolgerungen zusammengefasst. Die Untersuchung konzentriert sich dann auf vier zeitliche Wegmarken, die die Entwicklung hin zu einer institutionalisierten Weltflüchtlingspolitik prägten: die Entstehungsphase des UNHCR und der Genfer Flüchtlingskonvention 1949- 1951; die Ansätze einer über Europa hinausreichenden Universalisierung im Kontext der Algerienkrise 1957-1960; das New York Protocol 1959 - 1967 und schließlich die Praxis der UNHCR in Bangladesch 1971-73, der hier erstmals als „focal point organisation“ vor Ort agierte und die Repatriierung von über zehn Millionen Menschen organisierte. Hier hatte der UNHCR seinen bis heute gültigen Status als die zentrale Institution der weltweit agierenden Flüchtlingshilfe erreicht.
 

 

Publikationen

Rezension zu: Christiane Kuller, Bürokratie und Verbrechen. Antisemitische Finanzpolitik und Verwaltungspraxis im nationalsozialistischen Deutschland, München (De Gruyter Oldenbourg) 2013, 480 S. (Das Reichsfinanzministerium im Nationalsozialismus, 1), ISBN 978­3­486­71659­7, EUR 39,80, in: Francia-Recensio 2015 (4).
 
Rezension zu:  José Brunner, Konstantin Goschler, Norbert Frei (Hg.), Die Globalisierung der Wiedergutma- chung. Politik, Moral, Moralpolitik, Göttingen (Wallstein) 2013, 355 S. (Beiträge zur Ge- schichte des 20. Jahrhunderts, 12), ISBN 978-3-8353-0981-4, EUR 39,90, in: Francia-Recensio 2016 (3).

Rezension zu:  Marten Düring, Verdeckte soziale Netzwerke im Nationalsozialismus. Die Entstehung und Arbeitsweise von Berliner Hilfsnetzwerken für verfolgte Juden, Berlin, Boston (De Gruyter) 2015, VI–215 S., 53 Abb., ISBN 978­3­11­037466­7, EUR 89,95, in: Francia-Recensio 2016 (3).

Rezension zu: Michael Goebel, Anti-Imperial Metropolis. Interwar Paris and the Seeds of Third World Nationalism, Cambridge (Cambridge University Press) 2015, XIII–344 p., 23 ill. (Global and International History), ISBN 978-1-107-07305-0, GBP 77,00.

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