Benutzerspezifische Werkzeuge

nav_logo.gif

 

Lehrstuhl für Neuere und
Neueste Geschichte

Prof. Dr. Ulrich Herbert
Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg

Tel.: +49 (0)761-203-3439
Fax: +49 (0)761-203-3504

 

Philipp Karst

karst_philipp.jpg

Raum: Erbprinzenstraße 13, 2. Stock, Raum 11
Sprechstunde: Dienstag, 11 - 12 Uhr und nach Vereinbarung

Tel.: +49 (0)761-203-9198

Postadresse:
Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg

E-Mail: philipp.karst@geschichte.uni-freiburg.de



 

CV

Geboren 1981 in Mainz

Studium der Geschichte und Lateinischen Philologie in Mainz, Rom und Freiburg. Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung

2009 Staatsexamen. Wissenschaftliche Arbeit: „Deutschland 1928-1934 in italienischer Perspektive. Die Sicht der italienischen Karrierediplomaten auf die deutsche Politik“

Seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg

Seit Nov. 2010 Stipendiat der Graduiertenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung
 
Seit Sept. - Dez. 2014, Nov./Dez. 2015: Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts in Rom

 

zurück


 

Forschung

Jesuiten und Politik in Westdeutschland, Österreich und Italien in der Nachkriegszeit (1945-1958)

Italien, Österreich und die entstehende Bundesrepublik, alle in unterschiedlicher Weise Verlierer des Zweiten Weltkrieges, sahen sich 1945 der Aufgabe gegenüber, ein neues Gesellschafts- und Politikmodell aufzubauen - auf den Trümmern des vernichteten und diskreditierten Faschismus bzw. Nationalsozialismus . Relativ schnell fiel diese Aufgabe in allen drei Staaten Regierungsparteien zu, die erklärtermaßen oder implizit in der Tradition des politischen Katholizismus standen.

Es ist zu beantworten, inwieweit in dieser Konstellation katholische Politik- und Gesellschaftsvorstellungen sowie die Positionen der katholischen Kirche selbst wegweisend für den politischen Neuaufbau waren. Unter dieser Frage wird exemplarisch die Gesellschaft Jesu untersucht. Jesuiten nahmen in allen drei Gesellschaften innerhalb der katholischen Kirche und der katholisch geprägten Publizistik eine bedeutende Rolle ein und hatten oft auch Einfluss auf christdemokratische Politiker. Sie wirkten dabei gemäß ihrer internationalen Ausrichtung auch über die Staatengrenzen hinweg, wobei die gesellschaftspolitischen Positionen innerhalb des Ordens alles andere als homogen waren und entsprechend auch öffentlich diskutiert wurden.

Das Projekt begreift dementsprechend in transnationaler Fragestellung die Gesellschaft Jesu als bedeutende und beispielhafte Akteursgruppe innerhalb des Katholizismus dieser Zeit und möchte untersuchen, wie innerhalb des Kommunikationsraums dieser Gruppe die nationalen Politiken rezipiert, publizistisch begleitet und direkt oder indirekt beeinflusst wurden.

zurück


 

Publikationen

zurück