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Lehrstuhl für Neuere und
Neueste Geschichte

Prof. Dr. Ulrich Herbert
Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg

Tel.: +49 (0)761-203-3439
Fax: +49 (0)761-203-3504

 

Anna Catharina Hofmann

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Raum: Erbprinzenstraße 13, 1. Stock, Raum 05
Sprechstunde: Montag, 16-17 Uhr

Tel. +49 (0)761-203-9195

Postadresse:
Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg

E-Mail: catharina.hofmann@geschichte.uni-freiburg.de



 

CV

Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und Romanistik an den Universitäten Leipzig, Madrid und Freiburg.

2005-2007: Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.

2007: Magister Artium in Freiburg, Thema der Magisterarbeit: „Zäsur, Krise, Aufbruch in die Moderne? ‚1898’ in der spanischen Geschichte“.

April-September 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg.

Oktober 2008 - August 2010: Doktorandin am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), School of History.

seit September 2010: Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung.

Wintersemester 2011/2012: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg.

Wintersemester 2013/2014: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg.
 

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Forschung

Promotionsvorhaben „España en desarrollo“. Diktatur, Entwicklung und Modernisierungsideologie unter dem Francoregime (1959-1975)

Gegenstand des Promotionsvorhabens ist die Geschichte des Francoregimes in Spanien zwischen 1959 und 1975. Während dieser Phase vollzog das Regime eine Kehrtwende von einer autarkistischen Abschottung hin zu einer an westlichen Modellen orientierten Entwicklungspolitik, die die Industrialisierung des Landes vorantreiben und dem diktatorialen Regime eine neue, rationale Legitimation verleihen sollte. Im Zentrum der Untersuchung stehen die seit Mitte der 1950er Jahre in die franquistische Herrschaftselite aufgestiegenen Akteure dieser „Modernisierungsoffensive“, als deren bedeutendster Vertreter Laureano López Rodó (1920-2000) bezeichnet werden kann, der 1962 mit der Ausarbeitung der wirtschaftlichen Vierjahrespläne betraut worden war. Mit einem biographie- und generationengeschichtlichen Ansatz werden dabei die Genese der Vorstellungen einer Modernisierung Spaniens sowie die Aneignung europäischer und US-amerikanischer Entwicklungsmodelle durch die neue franquistische Politikergeneration aufgeschlüsselt. Diese Perspektive eröffnet zudem neue Einblicke in die bisher kaum erforschten Herrschaftsstrukturen und -mechanismen des Spätfranquismus. Schließlich kann die Analyse der Konjunkturen der franquistischen Entwicklungspolitik dazu beitragen, sowohl die erstaunliche Stabilität des Regimes bis 1975 als auch die sich seit den 1960er Jahren stetig verstärkenden Erosionserscheinungen zu erklären. Unter Einordnung des vermeintlichen spanischen „Sonderfalls“ in die europäische Geschichte nach 1945 soll damit ein Beitrag zur Geschichte europäischer Diktaturen im 20. Jahrhundert sowie zu Entwicklungsdenken und -handeln in Westeuropa geleistet werden.

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Publikationen

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