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Forschungsgruppe Zeitgeschichte
Prof. Dr. Ulrich Herbert
Albert-Ludwigs-Universität

Postadresse:
Historisches Seminar
D-79098 Freiburg

Tel.: +49 (0)761-203-3439
Fax: +49 (0)761-203-3504

Büros:
Erbprinzenstraße 13
79098 Freiburg

 

Charlotte Großmann

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Raum:
Erbprinzenstraße 13, 1. Stock, Raum 11

Telefon:
 

E-Mail:
clegrossmann(at)aol.de

Postadresse:
Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg


VorträgeAuszeichnungen

 

CV

  • 1991 geboren in Wuppertal
  • 2010 -2014 B.A. Studium der Geschichte und Ostslavistik an der Universität Freiburg. Thema der Bachelorarbeit: „‘Abtreibungsseuche‘ und ‚Volksgesundheit‘. Untersuchung der Debatte zum Schwangerschaftsabbruch im Aerztlichen Vereinsblatt 1920-1929.“
  • 2012 Auslandsstudium an der Staatlichen Universität Twer, Russland
  • 2014-2016 Mitarbeiterin im Wahlkreis-Büro des MdB Dr. h. c. Gernot Erler, Freiburg
  • 2014 -2018 M.A. Studium der Vergleichenden Geschichte der Neuzeit an der Universität Freiburg. Thema der Masterarbeit: „Frei und Losgelöst. Beruhigungsmittelkonsum in der Bundesrepublik Deutschland in den 1960er Jahren.“
  • 2016-2019 wissenschaftliche Hilfskraft und Teaching Assistant am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte (Prof. Dr. Ulrich Herbert), Universität Freiburg
  • Seit Dezember 2018 Promotion über den gesellschaftlichen Umgang mit Alkohol in der Bundesrepublik

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Forschung

Dissertation: Gesellschaftlicher Umgang mit Alkohol in der Bundesrepublik, 1948-2000

Alkoholische Getränke sind Genussmittel, Rauschmittel und Nahrungsmittel zugleich. Sie werden mit Geselligkeit und Entspannung genauso wie mit Sucht, Gewalt und Krankheit assoziiert. Diese Vielgestaltigkeit macht Alkohol zu einem vielversprechenden und bisher in Bezug auf die Geschichte der Bundesrepublik unterschätzten Untersuchungsgegenstand. Das Projekt untersucht daher den Umgang mit diesem ambivalenten Stoff aus einer gesellschaftshistorischen Perspektive und beleuchtet die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen unter denen der Alkoholkonsum nach dem Zweiten Weltkrieg in der jungen Bundesrepublik zuerst einen ungekannten Boom erlebte und nach einem Konsumhöhepunkt in den frühen 1980er Jahren stetig fällt. Während die Geschichte des Alkoholkonsums und seiner Regulierung bis 1945 bereits recht gut erforscht ist, öffnet das Projekt dieses zeithistorische Untersuchungsfeld für die geschichtswissenschaftliche Forschung. Neben den Konsum- und Produktionsentwicklungen nimmt das Projekt auch Veränderungen der zeitgenössischen Problemwahrnehmungen in den Blick und untersucht den Wandel von Alkohol als einem sozial- hinzu einem gesundheitspolitischen Problem. Die Untersuchung des Umgangs mit der „Alltagsdroge Nr. 1“ ermöglicht eine Perspektive auf im Wandel stehende Vorstellungen von Geselligkeit, Gesundheit und Sucht.

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Publikationen

  • Tagungsbericht: Drink and Power. Alcohol and the Making of Illiberal Regimes in the Long 20th Century, 15.03.2019 – 16.03.2019 Berlin, in: H-Soz-Kult, 04.06.2019
  • gemeinsam mit Cora Schmidt-Ott: Der Bär im Museum. Identitätsstiftende Narrative in Sachaliner Heimatmuseen, in: „Unsere Insel“. Sowjetische Identitätspolitik auf Sachalin nach 1945, Sören Urbansky, (Hrsg.), Berlin 2013, S.138-163.

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Vorträge

  • 11/2019 Genüsslich, gesellig – gefährlich? Eine Geschichte des Alkoholkonsums in der Bundesrepublik / Oberseminar des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte, Freiburg (Dr. David Kuchenbuch)
  • 8/2019 Alkoholkonsum und gesellschaftliche Problemwahrnehmung im 20. Jahrhundert: Von der „sozialen Frage“, individuellen Gesundheitsproblemen und dem Flaschenbier / Promohist-Tagung: Vom Absacker bis zur Überdosis. Rausch-Praxis, ihre Akteure und Räume, München

 

Auszeichnungen

  • 2019 Bertha-Ottenstein-Preis für besondere Leistungen im Bereich Gleichstellung, Universität Freiburg
  • 2015-2017 Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung

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